Staplerführerschein

Liebe Landwirte,

Sie haben auf Ihrem Betrieb einen Gabelstapler und auch Ihre Angestellte nutzen diesen fleissig?

Haben Sie und/oder Ihre Angestellten einen Staplerschein?

Falls Nein, sollten Sie dies schnell nachholen. Nur so sind Sie im Falle eines Falles auf der sicheren Seite vor der Berufsgenossenschaft.

Aus diesem Grund bieten wir Ihnen

Was:      Staplerführerschein für Personen mit Gabelstaplererfahrung (1-Tages-Kurs) inkl. Theoretischem Unterricht sowie einer Prüfung in Theorie und Praxis

Wann:   19.06.19, von 8:00 – ca. 16:00 Uhr

Wo:       Hansestr. 47, Braunschweig

Wer:      Jeder, der schon etwas Erfahrung im Umgang mit einem Staper hat.

Kosten: richten sich nach der Teilnehmerzahl, die auf max. 12 begrenzt ist.

Verbindliche Anmeldung bis spätestens 05.06.19 bei uns im MR-Büro Velpke-Schöppenstedt e.V. 05353-990777, Fax: 05353-990778, Email: info@mr-velpke.de

Sie haben eher Interesse an einem Tele(skop)lader-Schein? Auch hierfür können wir Ihnen gerne einen Kurs vermitteln.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

 Ihr Team vom MR Velpke-Schöppenstedt e.V.

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Dauergrünlandumbruch – Welche Regeln?

Seit nunmehr 10 Jahren gibt es in Niedersachsen ein Dauergrünlandumbruchverbot. Seit 2015 gilt dieses Umbruchverbot über die Greeningverpflichtung für Antragssteller auf Agrarförderung deutschlandweit, wobei es in 2018 noch weitere gesetzliche Änderungen ergeben haben. Welcher Antrag für welchen Umbruch zu nutzen ist, wird im Folgenden erläutert. 

Pflugregelung Grünland – © Anneken Kruse


Was ist zu tun, wenn…

… eine Dauergrünlandfläche (DGL) umgebrochen und neuangesät werden soll?

Der Umbruch von DGL zur Narbenerneuerung muss seit 2018 mit dem Antrag auf Pflügen von Dauergrünland zwecks Narbenerneuerung beantragt werden. 

Der Antrag ist dann gemeinsam mit der Bescheinigung zum Antrag auf Umpflügen von Dauergrünland zur Narbenerneuerung für die Untere Naturschutzbehörde bei der jeweils zuständigen Bewilligungsstelle einzureichen. Nach Bewilligung ist eine Narbenerneuerung möglich. Eine nochmalige Narbenerneuerung ist frühestens nach fünf Jahren möglich.

Handelt es sich bei dem Grünlandschlag um sensibles DGL oder Ersatzdauergrünland (NC 444) ist eine Narbenerneuerung unzulässig.

… eine Fläche mit Status pDGL (potentielles Dauergrünland) umgebrochen werden soll?

Bis zum Jahr 2017 mussten pDGL-Flächen spätestens im 5. Nutzungsjahr umgebrochen und mit einer anderen Kultur bestellt werden, damit der Ackerstatus auf der Fläche erhalten bleibt. Seit dem Jahr 2018 kann ein Kulturartenwechsel entfallen. Damit der Ackerstatus aber auf einer pDGL-Fläche erhalten bleibt, muss ein Umbruch durch Pflügen der pDGL-Fläche spätestens im 5. Jahr mit einer anschließenden Neueinsaat mit Ackergras erfolgen. Zudem muss zwingend innerhalb einer 4-Wochen-Frist nach der Neueinsaat eine Anzeige bei der zuständigen Bewilligungsstelle mit dem Formular Anzeige Pflügen von pDGL vorgenommen werden. Anschließend erhält die Fläche wieder einen neuen pDGL-Status (z.B. pDGL19 bei einer Neuansaat im Jahr 2019) und der Fünf-Jahreszeitraum beginnt von neuem.

… eine DGL-Fläche umgebrochen und in eine Ackerfläche umgewandelt werden soll?

Bei der Umwandlung von Dauergrünland in Acker ist wie folgt zu verfahren:

Zunächst ist ein Antrag auf Erteilung einer Bescheinigung zu einem Antrag auf Umwandlung bei der Unteren Naturschutzbehörde zu stellen. Anschließend wird bei der Bewilligungsstelle ein Antrag auf Umwandlung gestellt. Für DGL, welches vor dem Jahr 2015 entstanden ist, ist eine Ersatzfläche im gleichen Umfang der Umbruchsfläche bereitzustellen. Diese Fläche muss mindestens 5 Jahre als Dauergrünland genutzt werden. In der Regel fordert die Untere Naturschutzbehörde, dass die Ersatzfläche in der gleichen naturräumlichen Region. Infomationen zu den Regionen und zur Lage der Ersatzfläche erhalten Sie auf der Internetseite des Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz  (Basisdaten -> Natur -> Allgemeine Daten -> Naturräumliche Regionen).  Ist die Ersatzfläche keine Eigentumsfläche, bedarf es einer Zustimmung des Flächeneigentümers.

Für Dauergrünland, welches nach 2015 entstanden ist, ist ebenfalls eine Antragsstellung erforderlich, es muss jedoch keine Ersatzfläche bereitgestellt werden. Eine Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde ist erforderlich.

Betriebe, die von der Greeningpflicht befreit sind (Kleinerzeuger, Ökobetriebe, …) sind nicht zum Erhalt von Dauergrünland verpflichtet, jedoch muss geprüft werden, ob wasserrechtliche oder naturschutzrechtliche Regelungen einem Umbruch entgegenstehen.

… ein DGL-Fläche in eine nichtlandwirtschaftliche Nutzung überführt werden soll?

Wird bestehendes Dauergrünland in eine nichtlandwirtschaftliche Nutzung (z.B. Bebauung, Aufforstung usw.) überführt, so muss seit dem Herbst 2016 diese Umwandlung im Vorfeld genehmigt werden. Auch sensible Dauergrünlandflächen (sDGL) in FFH-Gebieten können über diesen Weg aus förderrechtlicher Sicht in nichtlandwirtschaftliche Nutzung überführt werden. Welchen Status ihre Flächen haben, können Sie dem aktuellen Flächenverzeichnis ihres Antrages auf Agrarförderung entnehmen.

Die Beantragung bei der Bewilligungsstelle muss mit Hilfe des Antrages Umwandlung in nicht landwirtschaftliche Nutzung erfolgen.

Handelt es sich um sensibles Dauergrünland (sDGL) ist ergänzend auch eine Beantragung der Umwandlung des sDGL in DGL notwendig (Seite 3 des Formulars, die bei der „normalen“ DGL-Umwandlung nicht notwendig ist). Hieraus ergibt sich ein zweistufiges Antragsverfahren.

Hinweis: Die Beantragung ist nur notwendig, wenn sich die betreffende DGL-Fläche auch nach Umwandlung in eine nichtlandwirtschaftliche Nutzung in der Verfügungsgewalt des jeweiligen greeningpflichtigen Antragstellers befindet. Wird die Fläche beispielsweise privater Garten, ist keine Beantragung erforderlich.

Für eine Beratung zu Fragen des Dauergrünlanderhalt- und umbruchs stehen Ihnen die Wirtschaftsberaterinnen und -berater an den Bezirks- und Außenstellen zur Verfügung.


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Güllefass gestohlen

entwendetes Güllefass der Firma JOBA, 7000 Liter, einachsig mit Ballonreifen, neuwertigem Schwenkverteiler und Vakuumpumpe, Druckluftbremse, Zapfwelle und Beleuchtung etc.

Der oder die unbekannten Täter entwendeten aus einer verschlossenen Scheune ein 7000 Liter Güllefass. Die Tat hat sich zwischen dem 10.05.2019, 16:00 Uhr und dem 11.05.2019, 09:00 Uhr ereignet. Das sehr große Güllefass der Firma JOBA ist silbern, mit gelben Aufklebern versehen und sitzt auf neuen Ballonreifen (siehe Foto). Zum Abtransport muss es an eine geeignete Zugmaschine angehängt worden sein. Üblicherweise wird hierfür eine landwirtschaftliche Zugmaschine verwendet. Für sachdienliche Hinweise, die zum Auffinden des Fasses und der Täter führen wird durch den Eigentümer eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgesetzt. Bei Hinweisen wenden sie sich bitte an die Polizei in Hankensbüttel unter der Nummer 05832-97770 oder jeder anderen Polizeidienststelle in ihrer Nähe.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Gifhorn

Telefon: + 49 (0)5371 / 980-0
Fax: + 49 (0)5371 / 980-150
E-Mail: pressestelle@pi-gf.polizei.niedersachsen.de

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Güllelager – Anträge ab 11. Juni 2019

Wie bereits mehrfach angekündigt, stellt das Land Niedersachsen 10 Mio. € für Investitionen in Lagerstätten von Gülle, Jauche oder Festmist zur Verfügung.

– Die Antragsfrist: 11. bis 27. Juni 2019, Anträge nimmt die LWK Niedersachsen entgegen.

– Förderfähig sind separate Bauten zur Lagerung von Gülle, Jauche und Festmist.

– Förderfähig sind landwirtschaftliche Unternehmen. Betriebe mit mehr als 2,0 GV/ha werden nur gefördert, wenn die Verbringung des Dunganfalls des über 2,0 GV/ha hinausgehenden Viehbesatzes auf Grundlage von Abnahmeverträgen gewährleistet ist.

– Der Fördersatz beträgt 35 %, für Junglandwirte 40 %.

– Mindestinvestition 25.000 Euro netto. Maximal förderfähig sind Kosten von 200.000 Euro.

– Summe der positiven Einkünfte: 150.000 Euro bzw. bei Ledigen 120.000 Euro.

– Falls die Baugenehmigung nicht mit dem Antrag vorgelegt werden kann, ist sie nachzureichen. Eine Bewilligung kann erst nach Vorlage erteilt werden, was aber noch 2019 erfolgen muss.

– Der Verwendungsnachweis mit Auszahlungsantrag ist bis zum 1.11.2020 vorzulegen.

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Feldkonsultation Zuckerrübe 2019

Das Agricenter Werk Klein Wanzleben, die Zuckerrübenanbauerverbände Magdeburg e.V. und Niedersachsen Ost e.V. laden Sie recht herzlich am 20.05.2019 ab 10:00 Uhr in Warberg zu den diesjährigen „Feldkonsultationen Zuckerrübe 2019“ im Einzugsgebiet der Zuckerfabrik Klein Wanzleben ein.
Themenübersicht / Informationsangebot:

  • aktuelle Informationen aus dem Unternehmen
  • Herbizid-Exaktversuche, Strategien zur Unkrautbekämpfung in Zuckerrüben
  • Demonstration leistungsstarker Zuckerrübensorten
  • Bodenprofil am Standort Wörmlitz (Referent: Dr. J. Bischoff, LLG Sachsen-Anhalt)
  • moderne Hack- und Steuerungstechnik im Einsatz, am Standort Warberg und Schlanstedt,
    (Referent: Herr M. Eckhardt, Fa.: Landmaschinen Vertrieb Altenweddingen GmbH)
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